Projektwoche 2009: Gesamtschüler besichtigen Wuppertaler KNIPEX-Werk

Ein „heißer Ort” für die Berufswahl

„Industriemechaniker – will ich das werden?” Eine Antwort auf diese Frage konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a bei einer Betriebsbesichtigung des Wuppertaler Zangenherstellers KNIPEX finden. Im Rahmen der Projektwoche zum Thema „Berufswahl” waren die Neuntklässler in der Cronenberger Produktionsstätte zu Besuch. Drei Auszubildende im vierten Lehrjahr und der Ausbildungsleiter Helmut Kuckluck führten die Gäste durch die Werkshallen und erklärten die Produktionsabläufe. Zudem wurden die Schülerinnen und Schüler über die „duale Ausbildung” (Lehrstelle und Studium zeitgleich) sachkundig informiert.
„Ein aufregender Tag”, fand Felix begeistert, den insbesondere der Aufenthalt in der Schmiede zum Staunen brachte. „Ich war noch nie zuvor an einem so heißen Ort.” Timos Neugier wurde beim Beobachten der Testverfahren geweckt. Fabian und Marc schwärmten vom computer–gesteuerten Hochregal–Lager. „Alles automatisch, wie in einem Sience–fiction–Film.” Für Linda, die sich durchaus vorstellen kann, nach ihrem Abitur Maschinenbau zu studieren, hat sich ein Blick in die Ingenieursbüros gelohnt. „Jetzt weiß ich, welche Aufgaben Ingenieure zu erledigen haben.”
Der Gang durchs KNIPEX-Musuem offenbarte einen Einblick in die Geschichte der Herstellung von Metallwerkzeugen. Die Vohwinkeler Gesamtschüler bestaunten alte Schmiedehämmer und erprobten die Hebelkraft solcher Werkzeuge mit eigener Hand. „Ich habe beim Münzschlag ein 10 Cent–Stück zerquetscht”, erklärt Soufian – nicht ohne Stolz.
Herr Kuckluck zeigte sich angetan vom Auftreten der GEV-Schüler: „Ich habe selten eine Klasse erlebt, die sich so aufmerksam und interessiert unseren Betrieb angeschaut hat!”