„Hefte verkaufen sich sehr gut”, erklärt Pascal.
Der 15-jährige Schüler aus der Klasse 8a an der Gesamtschule
Vohwinkel ist Mitglied der Schüler–Firma „Ökofair”,
die seit 2003 unter dem Motto „Ökofair – Hefte und mehr”
umweltfreundliche Produkte wie Schulhefte, Ordner oder Zeichenblöcke
aus Recyclingpapier sowie Produkte der Gepa (fairer Handel mit der Dritten Welt)
verkaufen.
Für das Engagement einer ökologisch fundierten Bildung
(„nachhaltige Entwicklung”) haben die Vohwinkeler jetzt erneut
eine Auszeichnung durch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW und von der
Ministerin für Schule und Weiterbildung des Landes NRW im Rahmen der
„Agenda 21 in der Schule”
erhalten und dürfen sich mit dem
Titel „Schule der Zukunft” schmücken.
„An unserer Schule lernen die Schülerinnen und Schüler
umweltbewusst zu leben”, betont die Lehrerin Sigi Breyne.
So wird beispielsweise auch Mülltrennung vollzogen und Altpapier gesammelt
sowie auf die Verwendung langlebiger Materialien geachtet.
Die Schüler-Firma „Ökofair” ist als eine
„besondere Form des Lernens” Teil des Unterrichtsfachs
„Arbeitslehre” und bereitet ganz nebenbei noch praktisch auf
das Berufsleben vor. „Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit,
Verantwortungsbewusstsein und freundliches Auftreten gegenüber
Kunden sind Kompetenzen, die wir stärken und vermitteln”,
erklärt Sigi Breyne. Offenbar nicht erfolglos: Ein ehemaliger
„Geschäftsführer” der Schüler–Firma absolviert
inzwischen eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann.
Die Gesamtschüler jedenfalls sind stolz auf ihre Urkunde:
„Diese Auszeichnung motiviert uns”, bestätigt Sigi Breyne.
Ein der Auszeichnung zugehöriges Schild „Schule der Zukunft”
ist deutlich sichtbar im Eingangsbereich angebracht worden.
Siehe auch: